Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

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Alexander
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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Alexander » So 17. Feb 2019, 09:43

@Rico
Es kann darum behauptet werden, daß nur der Denkende Mensch sich von dieser Last aufgetragener Schuld befreien kann.
Gleich gar ein Kollektiv.
Der Denkende Mensch als moralisch Handelnde Menge von KI = Kategorischer Imperativ.
Tja, was heißt das? Was ist Moral?

Bild

Das Kerlchen hat eine sehr gute Interpretation. Danach ahmt die Moral die Liebe nach und das Recht die Moral. Wenn wir in einem Fall keine Liebe empfinden, dann sind wir wenigstens freundlich, und wenn wir nicht freundlich sein wollen, dann halten wir uns wenigstens an die Regeln. Alles bezieht sich auf das Schema der Liebe, welche nur eine mentale Höherentwicklung der Angst darstellt.

Der Schuldkomplex ist auch davon abgeleitet, er ist in das Denken der Menschen und das Funktionieren der Gesellschaften tief implementiert. Der heutige Mensch ist kaum denkbar ohne diesen Modus.
Ganz klar ist das der Motor dieser Geschichte, weil damit ein zusätzlicher Austauschmechanismus entstanden ist. Ob das nun gut oder schlecht ist, kann gar nicht geklärt werden. Es ist einfach so.
Auf jede Fall kann man nirgends zurück. Ich weis auch nicht wie die Leute früher getickt haben. Selbst heute gibt es eine große Bandbreite von verschiedenen Ausprägungen des Verstandes, dass man schon Probleme hat, die heutigen Menschen zu verstehen.

Schuld ist nur realisierte Angst. Folgerichtig sind konsequent Systeme entstanden um totale Angst zu erzeugen. Totale Angst. Angst in der Totalen. Das ist was anderes, als Angst im Segment oder im Fokus. Als die Schreibmaschine erfunden war, das Formular - Form-ular -, und ein Schiennetz für die Bewegung vorhanden war, da ging es ab.

Es ist gut möglich, dass die technische Entwicklung einen so speziellen Weg eingeschlagen hat, dass andere Möglichkeiten dabei unter die Räder gekommen sind. Es könnte aber auch sein, dass das passiert was du offensichtlich für wünschenswert hältst, dass die Menschheit ihre Überlebenstauglichkeit unter dem Strich erhöht und sei es nur durch massenhafte Vermehrung. Das ist auch nur möglich, wenn technische Möglichkeiten die Grundlage hierfür bieten.

Aus der Nummer kommt man nicht raus. Offenbar braucht alles Zeit und entsprechende Bedingungen. Wir sitzen mitten in der Geschichte und nicht an einem Fixpunkt. Diesem Irrtum sind schon vielen unterlegen, dass sie dachten sie müssen einen vorläufigen Zwischenstand markieren. Dann haben sie ihr Leben verplempert, mit der Abfassung der Philosophie der Menschheitsgeschichte in 24 Bänden.

Für mich geht es um was ganz anderes.
Mich interessiert wie Menschen mental ticken und wo die Quellen des Irrsinns im einzelnen liegen.

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Rico » So 17. Feb 2019, 11:25

Alex,

gut beschrieben! Da stimme ich Dir absolut zu.
Für mich geht es um was ganz anderes.
Mich interessiert wie Menschen mental ticken und wo die Quellen des Irrsinns im einzelnen liegen.
Es geht um nichts anderes. Es geht nur um das Angsterfüllte Metathema. Die Quellen des 'Irrsinn' habe ich versucht nach Meinem Empfinden darzustellen. So wie Du und einige andere das gleichsam erkennen -wollen- auf ihre weise....
Möglicherweise ist meine Aussage nur etwas deutlicher....
Gesellschaftlich gesehen ist 'Geld' - als Synonym für das Gold = Energie der scheinenden Sonne - der ultimative Angstersatz.
Durch Reichtum will sich ersatzweise Sicherheit, resp. Unsterblichkeit erkauft werden. Das ist sicherlich psychologisch verständlich. Nur fungiert dieses globaltraumatische Konzept ("Freier Markt") aus der Warte binärsystematischer Dualistik. An / Aus. Soll / Schuld. Was dem Einem gehört fehlt dem Anderen.... Der Raubbau an der 'Mutter' Erde ist ergo Konsequenz dieser Hass-Liebe. So wie die Natur straft strafen wir die Natur unbewußt.
Dieses psychopathische Modell lässt sich nicht mit einer Monopolisierung der Welt ins moralische - 'Liebe' - auflösen, sondern ist das Ergebnis dieses verdrängenden Manövers.
Bedeutet kausal, daß nur der Blick ins Weite - zu allen sichtbaren Sonnen - auch die unmittelbare Wirkung hier auf Erden verständlicher machen würde. Unsere Existenz hängt nicht nur am Faden einer einzigen Sonne, die Angsterzeugende Psychopathen als 'Ein Auge' >Big Brother darstellten um damit die verängstigte Masse zu beherrschen.....
Wenn verstanden werden würde das nicht Gott das Geschick unbewußter Massen lenkt, sondern eine Bewußte Menge sich selbst, dann wäre ein völlig anderer Umgang mit menschlicher Existenz gegeben. Jenseits von Darwins Survival of the fittest.
Letztlich leitet sich der global-gesellschaftliche Zustand immer am Geisteszustand ihrer Mehrheit ab. Ist darum kollektiv-mental eine Tickende Zeitbombe. Dato NATO usw.....

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Alexander » So 17. Feb 2019, 15:28

@Rico

Da stimme ich nun wieder zu. Hier sind so viele Stichworte gefallen, dass es Unfug wäre, hier mit Zitaten zu arbeiten.

Die Austauschbeziehungen auf der "vertikalen" Ebene steht eben unter dem Wahn der Unsterblichkeit, der Bestândigkeit, der Zeit, der Schuld, des Hässlichen und der Angst.

Das müßte gar nicht mehr sein, aber Muster sind Muster. Diesen wird noch gefolgt, wenn die Bedingungen längst erloschen sind, unter denen sie entstanden sind.

Aber such die "horizontale" Austauschebene ist hat sich erst in diesem Wechselspiel der Ebenen in heutiger Form gebildet.

Du hast keine Vorstellung inwieweit das sogar mit Raphaels Objektdefinition im Zusammenhang steht.

Zu deinen Schilderungen des kosmischen Geschehens. Der Geist bildet das exakt ab. Ebenso gesellschtliche Umstände. Damit gibt es drei Kanidaten für eine Erkennung gemeinsamer Muster. Du hast insofern vollständig recht, ohne Betrachtung, ohne Miteinbeziehung kosmischen Geschehens, werden die Menschen sich niemsls selbst verstehen. D. h. Prinipien und Wahrheiten ihres Verstandes begreifen.

Deadlook.

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Rico » So 17. Feb 2019, 17:21

Alex,
Du hast keine Vorstellung inwieweit das sogar mit Raphaels Objektdefinition im Zusammenhang steht.
Gut. Dann erklär es mir bitte.

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Alexander » Mo 18. Feb 2019, 09:19

@Rico

Mist, das Netz hat wieder meinen Beitrag geschluckt. Offenbar war das Universum dagegen.

Also werde ich dir das bei passender Gelegenheit ausbreiten. Damit ich dich nicht ganz im Regen stehen lasse, nur soviel und ohne weitere Erklärungen.

Die Menschen interagieren in zwei Modi.
Entweder über Formen, auf der Grundlage eines feststehenden Inhalts, oder über Inhalte aufgrund einer vorausgesetzen Form. Niemals anders.
Wenn man so will, ist Form das Objekt und Inhalt das Subjektive.
Dieses Modell ist universal und darin läßt sich alles abbilden.
Interessant ist der Übergang von einem Ebene in die andere, denn hier greift Verwirrung und Täuschung.

Diese Situation besteht frühstens seid der Renaissance.

Ganz klar ist die klare Abgrenzung von Objekten und ein auseinanderhalten von Natur, Welt und Kultur in ihrem Wechselspiel ein wesentlicher Bestandteil dieser Geschichte.

Das hat auch enorm viel mit den Chifferen + und X zu tun, besser gesagt, sie finden hier auch ihren Niederschlag.

Wie gesagt, mit diesem Modell lâßt sich alles abbilden, wirklich alles. Selbst solche Phänomene wie kognitive Verzerrung oder Dissonanz.

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Rico » Mi 3. Apr 2019, 21:33

Aus Anlaß Zum Thema Freier Wille, Determiniertheit passt der Kontext folgender Diskussion zwischen T. Wangenheim und Dr. Plaum wie die Faust aufs Auge....:

https://thwangenheim.wordpress.com/2019 ... senschaft/

Wangenheim schlägt sich darin sehr gut gegen seinen Kritiker Dr. Plaum. Und doch denke ich ist ein entscheidender Fehler in Wangenheims Argumentationskette zu finden. Dieser Denkfehler ist es, der letztlich Kritiker wie Kritisierter unfreien Willens immer in das gleiche - determinierte - Schicksal der Historienergründung laufen lässt.

Dazu habe ich mir Punkt 13 aus dem Frage-Kontext herausgenommen.
Denn dieser ist entscheidend für das menschliche Metathema, resp. allen Erörterungen dazu.:
13. Leerstelle in der Spenglerschen Ur-Symbol-Theorie: Woher kommen die Ursymbole? Zwar hat jede Theorie ihre Definitionen und Axiome, aber diese müssen einmal festgelegt für das ganze Phänomen Geschichte gelten. Spengler benötigt aber für jede neue Kultur (auch jene, die nach ihm kommen) einen neuen Ur-Symbol-Begriff, der aber aus nichts abgeleitet werden kann, sondern der Genialität Spenglers entspringt. Herkunft von Goethe, Nietzsche usw.
Bezugnehmend auf den Stichpunkt 13, sowie die Diskussion mit Dr. Plaum denkt mein Hirn folgendes:

Alles Ergründen menschlich verflossener Vergangenheit ist die Suche nach dem Ur-Motiv, daß zum lediglich sekundären Ur-Symbol Oswald Spengler's führt.
Diesbezüglich erscheint der 13. Stichpunkt, - auch als diabolische Faustzahl „Pi“ - aller 18 aufgeführten geschichtsphilosophischen Fragen & Probleme geradezu metaphorisch gewählt.
( math. recte 12 + X | < ∀ ^n X = 1''' nach Goethe/Eckermann's Motivsuche, Gaußscher Summenformel und Basis des 'gerade gebogenen' linearen Sexagesimalsystems angewandter babylonischer Binärsystematik frei nach Gödel )

Es gilt also die korrekte Frage nach X umzustellen.
Nicht EIN Ur-Symbol - als Korrelativ, sondern DAS Ur-Motiv als kausale Unergründlichkeit - stellvertretend genuin Sternbildlich erzeugende „12 Apostel“ im Zyklus durchlaufener Präzession - würde all unseren kürzlich 1000 - 2000 Jährig durchlebten Widerstreit global erklären. Und somit die irrational linear verzerrte Geschichtsdeutung nach Scaliger & Co. wieder auf einen - wenn auch drastisch - so doch rationalen Sockel verschieben.
Als bildhafte Metapher dieses Kulturellen Miss-Verhältnisses sei hier vorab auf die zoroastrische Sonnenkugel 'Stein des Glücks' in Goethes Gartenhaus verwiesen. Der Sinn dieser Skulptur erschließt sich vielleicht am Schluß dieses Beitrages.

Spengler erfasste das Ur-Motiv anscheinend bei Abfassung seiner Schrift „Untergang des Abendlandes“ noch nicht vollständig und verharrt darum beim Ur-Symbol, welches nun für jede seiner zyklisch auferstehenden und vergehenden Hochkulturen von neuem recht unklar entworfen ward. Spengler sah sich dazu veranlasst, da er sich zunächst fern aller Chronologiekritik verortete.
(N. Morosow, Wilhelm Kammeier, dato weiterführend durch H. Illig, G.Heinsohn, A. Fomenko etc.....)
Somit der biblisch linearen Computistik gläubig folgte – gleichsam wie 'analoge' Kritiker vom Schlage Dr. Plaum's.
Irrwitziger Weiße vereint genau diese lineare Computistik den genialen Kritiker Spengler mit der offiziell gelehrten Geschichte und erzeugt eine begriffliche Doppelbindung, nach Art eines unlösbaren gordischen Knotens.
Anstelle diesen nun aufzulösen, wird der Knoten umso fester je stärker man an einem der gegensätzlichen Enden zieht. Da dessen Enden A und B zusammen gehören.

Ein bildliches Oxymoron, daß sich per Definition linear a'la 'Opposition/Position', nach Verhältnis A/B, übertragen zu einer 'zeitabhängigen Strecke' verbindet und somit Spenglers gesamte Kritische Konstruktion gleichermaßen torpediert.
Hier würde also nur Ockham's Methode zum Erfolg führen, indem man den Gordischen Knoten in der Mitte zerteilt und der pseudowissenschaftlichen 'korrelativen' Majorität die dogmatisch, wie dialektisch irrationale Basis entzieht.

Demgemäß ist Spengler's angewandte geniale 'Kausale' Methodik leider dieser begrifflich enggefassten Doppelbindung unterworfen, welche zugleich die Schwachstelle in Thomas Wangenheim's zugegeben ebenso geistreichen Untersuchung darstellt. Diesbezüglich ist auch logisch ableitend der Hauptangriffspunkt von Dr. Plaum zu forderst auf die zyklisch-deterministischen Zeittafeln in Wangenheim's Werk fixiert.
Das Ergebnis des Disputes führt jeden wachen Beobachter Ursache und Wirkung des doppelbindend-computistischen Abhängigkeitsverhältnisses A/B deutlich vor Augen.
Wo Erkenntnisfindung nicht zielführend erfolgen kann und sich gleichsam Streitende auf einer Kreisfläche gegenüberstehend nur um den mittleren Fixpunkt (Knoten) drehen.

Einfach ausgedrückt:
Der Kritiker Spengler (resp. Wangenheim) macht sich damit selbst angreifbar, da er die Zeit-Basis (Computistik) des Kritisierten als Werkzeug nutzt ohne die Korrektheit dieses Instruments zu hinterfragen. Dies beweist sich allein dadurch, daß sowohl Kritiker wie auch Kritisierter sich der offiziell korrelierenden ;) Computistik bedienen, … >bedienen müssen<...., um sich Verständnis beim 'Gegenüber' einzuholen - und was viel schwerer wiegt überhaupt von 'Breiter Öffentlichkeit' verstanden zu werden.
Ist doch die „belehrte Herde“ Legion der Kritisierten und zugleich deren mediales Totenheer, daß gegen jeden Kritiker brachial zu Felde zieht.

Eine geniale Krux gelehrter Irrationalität also.
Wo auch der klarste Kritiker nur nach den systemisch auferlegten Spielregeln der Kritisierten opponieren darf und kann.
Wo Kritiker sich nur bewegen können, wenn sie sich gleichermaßen dem offiziell erglaubten Begriffskabinett unterwerfen; sich darum ins Korsett der Kritiker zwängen müssen und in Abhängigkeit verordneter 'Konstanten' somit Gödels Unvollständigkeitssatz
∀T = E / ΔT < X das Wort reden.
Fatales Fundament ist letztlich Ergebnis in allen undemokratischen Peer Review Dogmas und hält etwaige Kritiker auf gehörige Distanz.
Das geistig verordnete Korsett schnürt jeden Freien Willen ab, so daß kausale Zusammenhänge nicht verstehbar sind. Die erlangte Majorität der Kritisierten wird anfänglich durch höhnisches verlachen behauptet, während ihre Kritiker an den medialen Pranger gestellt werden. Unterstützend wirkt hierbei zweifellos eine in den Schulen domestizierte, völlig unaufgeklärte herangezüchtete Masse. Dient als Legion.

Gesamt betrachtet scheint diese schon zu Spengler's Lebenszeit vorherrschende Systemik – wohl eher dynamische Dogmatik – als ein Hauptgrund, weshalb er sich mit zunehmendem Alter in melancholische Aphorismen verlor.
Aussagen, die sich auch in Werken „Ich Beneide Jeden Der Lebt“ oder „Frühzeit der Weltgeschichte“ komprimiert anfinden und zugleich seine erlangte Gewissheit eines real nichtlinearen - weil real Zeitabhängig undefinierbaren – kausalen Historienverlaufes widerspiegeln.
Will umkehrend auch bedeuten; aus dem einst global verstandenen Ur-Motiv wurde ein unverstandenes Ur-Symbol nach bislang unerörterten hereinbrechen von „Völkerwanderung, Bilderstürmen und Kreuzzügen“.
Will auch bedeuten; aus griechisch-römisch offenen Ringförmigen Amphitheatern, keltisch, germanisch, slawisch Ringförmigen Thingtheatern - abgehalten in klarer Sternnacht zu Ehren wieder zu tanzen beginnender zeitlos Nibelungengleicher Himmelsgestirne - wurden irdische Heerzüge willkürlich emporgehobener Wahnsinniger Vertreter.

Will samt und sonders in Wangenheims These bedeuten aus Kult ward Krieg, aus Kultur formte sich Ingenium, so wie sich Phönix, Horus, Janus, Adonis... Abelgleich aus Asche oder Acker immer wieder empor hob. Ein pathologisch kollektiv durchschrittenes determinativ völlig bewußtloser 1000 Jährig gelebter schizophrener Massenpsyche, dessen Trampelpfad alle Teilnehmer - ob in Hysterie oder Apathie - noch immer im Kreise um Bruegels göttliche Mühle herum führt.

Bedeutet erst war das Symbol und dann das Opfer.
Erst das Horn und dann die Schlacht.
Erst der Ruf und dann der Hass.
So wie in logischer Folge bei unerfahrenen Kindern aus Spiel bitterster Ernst wird.
Oswald Spengler ergeht sich genau deshalb tiefgründig rätselhaft wie Homer, Shakespeare, Goethe, Schiller... usw. in seinen späten Schriften. So wie Eduard Stucken seine morbiden Romane und Verse öffentlich unverstanden verlegen ließ. Wie all die unverstandenen konstruktiven Genien die ihre Bildwerke, Vertonungen oder Bauten geistigen Kindern mit selbst beschränkten Horizont vorlegten und legen. Geistige Kinder die diese Symbolik konsumieren und unverstanden nachäffen, aus deren durchschnittlicher Mitte die "demokratischen Diktatoren" entspringen, so wie die Mehrzahl heutiger „wissenschaftlicher Experten“ daraus empor wuchert. Die eifrig den Trampelpfad Scaliger's immer enger absteckt und lange Lücken mit historisch vermehrfachten Quatsch auffüllt.

Die mit dem Aufgang einer Zivilisation sich stetig neu definierende Ursymbolik erzeugt deshalb die benannten 'Leerstellen' in Spenglers Geschichtsbetrachtung. Es ist aber nun genau dieses unerkannte Ur-Motiv welches Trieb- und Zerstörungskraft allen zivilisatorischen Auf- und Unterganges ist.
Dessen kulturelles Resultat sich verzweigend in aller morphierender Ur-Symbolik der Völker wiederfindet - ob Sternscheibe von Nebra, Hilal, Kreuz oder Flagge....
Astral-Formen, welche Kraft des verdrängten Ur-Motives um so stärker die bewußtlose unaufgeklärte Massenpsyche seit den frühsten Bilderstürmen fatalistisch triggert. Beispielhaft vom Schwarz zum Rot bis zum Gold leiten möchte und doch diesen Hehren Anspruch steter Revolte ins noch schlimmere Gegenteil umkehrt.

Ein Umstand eines menschlichen Metathema - eher astralen Metatrauma - von Romulus & Remus, Seth & Horus, Loki & Odin, Kain & Abel, Moses & Aaron, Izanagi & Izanami...., daß schon Eduard Stucken in seiner bislang völlig unverstandenen Schrift 'Astralmythen' grob ahnend umriss, aber zugleich nicht besser darzustellen vermochte - oder wollte.
Ein öffentlich nahezu unkommunizierbarer - da zu komplexer - Metaumstand der scheinbar auch den genialen Denker Oswald Spengler hinderte klare Aussagen zur Ur-Symbolik und dessen Ur-Motiv zu tätigen.
In der Art, daß unser Zentralgestirn aller Grund monarchistischen Waltens war und auch dato unbewußte Triebkraft aller katastrophaler demokratisch-dogmatischer Hierarchie ist.
Als banalstes Indiz sei ein steter Klimawandel angeführt, für den dato eine hysterisch unbewußte Masse durch Kinder mobilisiert und global verantwortlich gemacht wird. Menschen kann man 'Dimmen', Sonnenlicht nicht.
Denn wer von all den Gläubigen mag Gott - resp. seiner galaktisch wechsel-launigen Sonne - die Hauptverantwortung für das unmittelbare Klimageschick des ganzen Erdhabitat an die Hand legen? ( Henrik Svensmark's heute vergessene Aussage war Die Sonne steuert das Klima.... )

Eine unbequeme Sachlage welche übrigens im Nachfolgenden Beitrag unter Punkt 4. u. 5. von T. Wangenheim thematisiert wird....
Massen kann man über ihre korrelierte Psyche steuern, die Sonne, Planeten und Trabanten, als Variable der zufällig - weil unüberblickbar - kausal 'Großen Schoße' aber nicht.
Weshalb Kausalität nie totale Erkenntnis befeuert wie behaupt wird, da eben der Horizont unberechenbar ist.
Wohingegen sich Korrelation sinnbildlich durch ein berechenbares Ende der Straße, abgegrenztes Schwarzes Feld, 'Black Box' oder „Schwarzes Loch“ bezeichnen möchte und in Realität ein abgestecktes Minenfeld im Hirn der meisten Holone darstellt.

Was dato herrscht ist ein Überhang an Korrelation im Geiste. Was stracks in die Planwirtschaft mündet und 'Humane Automaten' mit dem Etikett "Künstlich Intelligent" beklebt. Planwirtschaft ist per Definition sozialistisch totalitär und Vorstufe des Faschismus; den Spengler verachtete und darum - als kleineres Übel - lieber einer überschaubaren Monarchie subsidiar selbst- und nicht fremdgesteuert den Vorzug gab. Da Spengler erkannte daß verantwortungsvolle Anarchie ein Wunschkonzert ist.
Aufgrund eines korrelativen Überhanges in der bikameralen Massenpsyche unterwerfen wir uns gern mehrheitlich „göttlich verordnet“ der platonisch planwirtschaftlichen Willkür. Fixieren darum im XP 'Labarum' die Lichtgeschwindigkeit Helenas oder Helios - und tragen stellvertretend für den 'Konstant berechneten Plan', Kraft unfreien Willens die etikettierte Gemütsdefinition „Schuldiger Gutmensch“ mit uns herum.
Sind gleichsam wirkungslose Automaten in vorgegaukelter Matrix, bleiben blose Werkzeuge einer bestmöglichen aller Welten.... Ganz im Gegensatz zum Erdmond, welcher induktiv vom Ionisierungsgrad des Sonnenlichtes abhängig seinen Transit um die rotierende Erdachse zieht und den 'bitteren Kelch' des "Klima" entscheidend mitbestimmt.

Ein unerörtert verdrängtes Ur-altes Bildmotiv, daß sich stetig wiederholend nur Cargokultig als Symbolhaft vorgehaltenes Psychogramm der Masse neu zusammensetzt und z.B. in der Deutschlandflagge in den wandelnden Sonnenfarben Schwarz, Rot, Gold symbolisiert sind. Nicht im verteufeln, sondern im erkennen benutzter Reliquien liegt also der Schlüssel zur Selbstbestimmung aller Völker wie dem individuellen Freien Willen.

Die etwas 'Größere Kausalität' der kausal - Variablen – zum Ur-Motiv einer spektraländernden Sonnenfahrt im Astralzyklus der Galaxie.
(Bedenke man die Rote 'Ra' oder 'Re' Sonne der Pharaonen, auch in Abwandlung zur Etruskischen Göttin der Morgenröte 'Thesan'....):

https://www.youtube.com/watch?v=C4V-ooITrws

Das etwas 'Kleinere Korrelativ' als auftretendes Ur-Symbol einer spektral farbveränderten 'Schwarzen Sonne' (!) aufgrund einer Variablen Lichtgeschwindigkeit.
Bspw. in der Mythischen Figur der Schwarzen(!) 'Batseba', 'Bat Sua' oder zum goldenen Sonnenlicht morphierte 'Germania' in aktueller Popkultur in Rammsteins Video 'Deutschland' auf alle bewußtlosen losgelassen:

https://vimeo.com/327327187

Will also den Kontext zusammenführend bedeuten, daß die heutige Mehrheit – immer noch - nach dem bikameralen Korrelativ eines androgynen Götzen Aton, Anna, Germania....etc. tickt. So wie es Alexander Chizhevsky schon herausfand.
Indem sich unbewußt, aber permanent, daß Urmotiv als stetig wiederkehrendes Narrativ einer Ur-Symbolik in Kunst und Ritual aufführt.
Dieses Ur-Symbol und seine Ableitungen sind es was den identitären determinativen Fluch von Krieg & Frieden erzeugt und zugleich die Masse - ganz vorn weg die Psycho-loge^n - in hysterischer Bewußtlosigkeit hält.

Wer will das behirnen?

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Alexander » So 7. Apr 2019, 17:56

@Rico

Niemand.
Dem Ganzen liegt ein massives Missverständnis zu Grunde.
Der Wahn ist in der menschlichen Psyche eingebaut. Ich habe mich jetzt mal mit Tierpsychologie, Intelligenz, Verhaltensweisen usw. befasst.

Alles was sich die Menschen so zurechnen gibt es im Tierreich auch. Ich bin noch auf der Suche nach dem einen Unterschied.

Wenn Menschen aber bloß angezogene Tiere sind, dann erübrigen sich schwerwiegende Gedankenspielerein. Alles wird sich in Abhängigkeit von den Umweltbedingungen selbst regeln. Die Spatzen halten auch keinen Kongress ab und entwerfen Weltverbesserungspläne.

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Rico » Mo 8. Apr 2019, 18:30

@Alex

Stimmt.
Spatzen sind Tiere. Aber suchen sie auch die Schuld bei sich?

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Rico » Di 9. Apr 2019, 22:47

WAS bewog uns zur 'Ur-Symbolik' ?
Und den nachfolgenden Kreuzzügen?
Mit darauffolgenden Religions & Revolutionskriegen?
Dessen verdrängtes Determinativ bis dato in unseren gespaltenen Spatzenhirnen global tobt.

Diesbezüglich drängt sich dem denkenden Geist die jüngste Untersuchung von Heribert Illig geradezu auf.:

http://www.zeitensprünge.de/?p=411


Hierbei legt sich die Entstehung des Kruzifix, resp. Christenkreuzes auf das X. Jahrhundert, - ergo zu Beginn der Kreuzzüge fest.
Die geradlinige Armfixierung der Urkreuze (†) weißen die Transitrichtung der Mondbahn von Ost nach West aus.
Eine Ansicht die sich auch im Dachfirst von Kirchen, Kathedralen gar Pyramiden(!) dem Geneigten Beobachter (Big Brother...) von Oben als Kreuz anzeigt.
Gleichsam wie später die 'schwer hängenden' Kreuzigungsfiguren mit nach unten Geneigten Blick eine Erdnähernde Mondlibration darstellen und sich entsprechend in auf zeigenden Armen wiederfinden. -> Man Rune (ᛉ) (Mond >Man >Mannaz >Mannus >Janus >Jesus Christus...).
Deren Gegensatz die stürzende 'Yr' Rune (ᛦ) ist (heute Friedenssymbol = Irr-Symbolik erwirkt real Krieg!).

Witzigerweise ist die Ur-Symbolik der Mannaz-Rune (ᛉ) aus dem Futhark heute verpönt aufgrund 12 Jahren faschistischen Planwirtschaftswahnes ultralink nationaler Sozialisten und ihrer verbrüderten rechtsesoterischen Schreihälse.
Und witzigerweise ist die verpönte Man Rune (ᛉ) heute trotzdem banale Abstrahierung eines jeden Kruzifix, daß in jedem Irrenhaus aufgehängt wird neben dem ebenso astralen 'Hilal' Symbol.
Dessen Ur-Motiv auch in der 'Himmelsscheibe von Nebra' zu finden ist und jeden wachen Betrachter geradezu entgegenspringt.
Angeblich liegen 3000 Jahre dazwischen wie ein „Dunkles Mittelalter“, „Schwarzes Loch“, „Leere Menge“ λ Ø = 0.

Und sicherlich ist diese Herleitung wieder schröcklich erschütternd für unbedarfte Relotiusleser.

Diese kurz vor dem hysterischen Kreuzzugsaufruf Papst Urban II. im Jahr +1095 erstellte christliche 'Ur-Symbolik' ist also insgesamt überblickt nicht viel älter. Scheinbar wie auch die Kreuzigung von Julius Cäsar alias Jesus Christus, mitsamt monotheistischen Christentum, Islam und Judentum. >Allerheftigste Chronologiekritik :shock: <

Metathema = Metatrauma ?

Die christliche Hysterie war Umstand eines traumatischen 'Klimawandel' den man sich schon damals selbstverschuldet in die Schuhe schob. Fragt die Inquisiteure....
Weshalb als erster der oberste „Schuldige“ Kaiser Julius Cäsar ans Kreuz kam! >Francesco Carotta<
Danach fand der unbewußte Mob reihenweise Sündenböcke. Bspw. in Hypatia und weiteren „Hathor Hexen“....

Droht genau DAS als determinatives Schicksal wieder ?

Kann es sein, daß die inszenierte, unabstreitbare Verschmutzung der Welt ihren Wahren Grund in der selbsterfüllenden Prophetie menschlicher Schuld sucht? Da der Schweinezyklus den Planeten immer mal heimsucht und der "Liebe Gott" dafür nicht haftbar gemacht werden soll und kann? Ein Metapsychisches Problem humaner Orientierungs- und Verortungslosigkeit also, trotz oder gerade wegen begrenzter Raumzeit ver-rückter Millenaristen?

Haben alle Schuld, wenn weiterhin elektromagnetische Ursachen, resp. die statisch elektrische Auf- wie Entladung von erhitzten Feinstaub und Selbstentzündung von aufsteigenden Methan aus ionisierten Erdboden, nicht öffentlich kommuniziert wird?
Wenn stattdessen weiterhin das produzierende ausatmen (!) von CO² bemüht wird und uns alle Schuldig spricht im Sinne des Thematitel und der öffentlichen Anklage?
Wo alle Un-freiwillig determiniert durchs Tor des Schicksal geschubst werden wollen Richtung „Urknall“?

Das Kreuz IST das bildlich jüngst vor 1000 Jahren „fixierte“ Ur-Symbol einer wankenden Mondlibration um die Erdachse, die durch Sonnenwirkung zu schwanken begann mitsamt schwächelndem Erdmagnetfeld.
Deshalb war vor 1000 Jahren Grönland Grünland und deshalb verwüstete der Äquatorgürtel direkt unter der befeuernden Mondumlaufbahn.
Da die meisten Menschen damals (wie heute) weder schreiben noch rechnen konnten blieb nur die Bildsymbolik resp. Hieroglyphen übrig um sich mitzuteilen. Symbole die einst jeder verstand aber heute alle vergessen haben und trotzdem noch fatalistischer anbeten.
Ein außerirdisch -gottlos galaktischer- Umstand des plötzlich Klimatischen Wandels also, der die planetare 'Pessach' Passierung auch im Symbol des Tanit darstellt. Wobei die astrale Ur-Symbolik der Planeten- und Trabantentransite des Kreuz (†) auf dem Ur-Motiv – Sonnenfahrt im Sonnensystem – gründet.

Aus missinterpretierter Fehlinformation entstand dato das was Spengler & Co. versuchen zu erklären. Doch wenn nur im vektoralen Korrelativ, respt. abgesteckten (T)Raum herum gedeutet wird bleibt der kausale Zusammenhang verborgen.... Genau deshalb erfüllt sich das Zyklisch traumatische determinativ gelebter tausendjähriger Tragödie und erfüllt Murphy's und Kammerer's Gesetz permanent so exzellent.

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Re: Freier Wille, Determiniertheit, Schicksal

Beitrag von Rico » So 14. Apr 2019, 18:08

Die Hybris kollektiver Bewußtlosigkeit bezeichnet sich dato durch Bischof Heinrich Koch eine geistig missbrauchte Klima-Greta als neuen Jesus zu brandmarken.... (Hoffentlich wird sie nicht auch noch gekreuzigt...)

...justament in dem Moment als Rechner-Katie ein monströses 'Schwarzes Nichts' binär herbei visualisiert...

Bild

Das war ja auch höchste Eisenbahn, hatte man doch bislang lauter "Schwarze Löcher" voll mit NICHTS erkennbaren im Angebot.

>Wenn man im indoktrinierten 'Korrelativ' eines erglaubt 'begrenzten Monopols' fest hängt, sucht man Schuld automatisch bei sich und erzeugt Schuld durch planwirtschaftlich-monotone Umweltverschmutzung seines eigenen Wohnraums.
Um dann behaupten zu können, daß verschmutzte Klima des Wohnraums müsse vor den unisono darin waltenden Schuldigern geschützt werden.<

Das ist gelinde ausgedrückt völliger Irrsinn.
Wer schickt das verwirrte Kollektiv nun zu welchem Arzt???
Ist die ganze Erdoberfläche eine Psychiatercouch in interstellarer Anstalt???

Wird der allgemein praktizierte Umstand kollektiven Unbewußtseins aber vom Kopf auf die Füße gestellt, lautet die Satzformel real.:

>Nicht „Das Klima“ muß geschützt werden, sondern die Menschheit vor dem Klima.<

Im Sinne des Themas Freier Wille-Determiniertheit-Schicksal kehrt sich itzo alles um:

Mem = 'Erberinnerndes Schicksal' -> Ur-Motiv ->Unterbewußtsein ( Mythen, nachexerzierte Narrativen)
Korrelativ = 'Okkultes Determinativ' -> Ur-Symbolik ->Unbewußtsein (dato kollektiv als Bewußt gedeutet)
Kausalität = 'Freier Wille' ->Gedankliche Gegenwärtigkeit ->Bewußtsein (erfassen aller Drei Zustände )

Darstellung real kollektiver Unschuld.:
(Deutsch untertitelt)

https://www.youtube.com/watch?v=3E6An2u8dcA

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