Schreckgespenst Tetanus

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Raphael
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Schreckgespenst Tetanus

Beitrag von Raphael » Sa 8. Jun 2019, 18:02

Wie bereits im Video "Vom Unsinn des Impfens" angekündigt, möchte ich die Tetanuserkrankung und dazugehörige Impfung näher betrachten.


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Alexander
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Re: Schreckgespenst Tetanus

Beitrag von Alexander » So 9. Jun 2019, 01:21

Wie immer ein gutes Filmchen.
Der militärische Zusammenhang wurde aufgezeigt. Die Projektion eines äußeren Feindes ist Framing.

Offensichtlich ist das der Kernzweck der Impfung. Framing. Es ist die Einimpfung eines Glauben letztendlich an Befehl und Gehorsam.

Wer sich impfen läßt übergibt sich der Willkür eines anderen aus, egal ob der nun einen weißen Kittel oder eine Generalsjacke an hat. Er vertraut sein Leben und die Gesundheit Fremden in der Projektion eines Feindbildes. Da der Impfende nicht der erklärte Feind ist, kann er nur der Verbündete sein.

Manipulation. Das Gehorsamsprinzip ist nicht auf das klassische Militär beschränkt, denn militärisches Denken durchtränkt die Gesellschaft.

Impfen ist systemerhaltend und Raphael ist somit ein Systemfeind. Er kommt bestimmt bald ins Lager.

@Raphael, du solltest noch Admin-Rechte vergeben, sonst können wir hier nicht ordentlich weitermachen, wenn sie dich abgeholt haben. ;)

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Raphael
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Re: Schreckgespenst Tetanus

Beitrag von Raphael » So 9. Jun 2019, 23:35

Ja, die gesamte Ansteckungshypothese stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist grundsätzlich an dem Aggressorprinzip ausgerichtet. Die Krankheit muß von außen kommen, muß im Militärjargon der "Feind" sein.

Nebenbei: Mach dir keine Sorgen, Alex, ich hab Kinder. Für meine Nachfolge ist im Falle des Falles also gesorgt. Sollte ich allerdings eines Tages einfach verschwinden, kauft bitte in einem Baumarkt Eurer Wahl ein paar Kanister Spiritus und zündet die Hauptquartiere der großen Pharmaunternehmen, den Bundestag und das Privathaus von Lesch an :D

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Re: Schreckgespenst Tetanus

Beitrag von Jens » Mo 10. Jun 2019, 08:46

Ich übernehme Lesch, LOL :D

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Alexander
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Re: Schreckgespenst Tetanus

Beitrag von Alexander » Mo 10. Jun 2019, 10:37

Man muss sich mal anschauen wie die Impfungen angefangen haben. 1806 gab es eine flächendeckende Impfpflicht in deutschen Landen.
Sind die Kinder mit ihrem Impfpass und ihrer AOK-Krankenkarte zum freundlichen Kinderärztin marschiert? In einer Zeit wo es keine Meldestellen, Aisweise, ja noch nicht einmal fixierte Familiennamen gab, ein Drittel der Bevölkerung ungebundenes Volk war. Vagabunden, Umherziehende, Tagelöhner, Huren?

Um 1850 lebte die Hälfte der Bevölkerung permanent an der Hungergrenze.

Die französische Revolution war mehr oder weniger eine Hungerrevolte, als nach einer Missernte die Staatsfinanzen endgültig in eine Schieflage gekommen sind.
Ganz klar hat der Aufstand des unorganisierten Pöbels sämtliche Herrscher und die Eliten elektrisiert.
Es gab natürlich andere Einflüsse und Faktoren. Tatsache ist aber, dass das Volk zunehmend formiert und organisiert wurde. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt. Es ist jedenfalls Geschichte.
Und Marx höchstpersönlich sprach von Arbeiterarmeen, welche er schaffen wollte, der alte Verbrecher. Selbst war er eine faule Sau.

Impfungen waren in der damaligen Zeit militärisch organisiert. Das reichte bis in die 20iger Jahre des 20. Jahrhunderts. Das war damals gar keine Frage. Es gab Ärzte und militärische Impfärzte. Das lies sich auch gar nicht anders machen, es gab ja noch nicht mal Kühltechnik in den Haushalten. Wie hätte ein niedergelassener Arzt Impfkulturen verwahren sollen. Die ganze Impfpraxis bedurfte eines zentralen, organisierten Apperates. Und das war nun mal das Militär.

Beide Dinge lassen sich gar nicht trennen.

Ich biete dieses Buch als Referenz an:

Bröckling Ulrich, Disziplin - Soziologie und Geschichte militärischer Gehorsamsproduktion

Da kann man den Einfluß militärischen Denkens und militärischer Erfordernisse auf die modernen Gesellschaften nachlesen.

Frieden ist Krieg hätte Orwell schreiben müssen. Krieg wurde ja nie zum Spaß geführt, sondern um Herrschaft zu sichern und um eine bestimmte Ordnung aufrecht zu erhalten. Das ist genau das, war jede Staatsform ebenso zum Inhalt hat.

Wenn man also Anfang des 19 Jahrhunderts jeden den man aufgreifen konnte richtig durchimpfte, konnte man damit etwas demonstrieren. Einen Anspruch.
Wie ist das gelaufen? Haben die Bauernlümmel ein Faltblatt bekommen? Wurden ihnen Risiken und Nebenwirkungen erläutert?
Nein, sie wurden gar nicht gefragt. Sie hatten das zu ertragen, Punkt. Befehl und Gehorsam wurde eingeimpft. Wo kann man das besser demonstriert bekommen, als am eigenen Körper. Wenn dabei ein paar drauf gehen, um so besser. Das motiviert die anderen.

Wie gut das geklappt hat, konnte man 1914 sehen, als das Volk singend auf das Schlachtfeld gezogen ist, wo nicht umsonst das Wort Schlachten drin steckt.

Der Feind ist immer das Volk, egal welches.

Meiner Meinung nach, hat die Impfung ihrer Part bereits erfüllt und ist natürlich heute zum Geschäft mutiert, welches die Pharmakonzerne gern als Bonus mitnehmen.
Aber das sind nicht die treibenden Kräfte.

Ganz gern wird heute ab und an diese Klaviatur gespielt. Als Gehorsamstest. Nix anderes ist das doch.

In der Zukunft gibt es sicher bessere Methoden.
Dann ist man ein guter ArbeiterSoldat oder Büttel, wenn man seinen Chip trägt.

Machen wir doch schon. Geldkarte, Fitness-Armband, Smartphone.

Kontrollierte Angst. Kommt Geld aus dem Automaten? Funktioniert die Karte beim Familieneinkauf? Ach ja, ich war ja brav. Bei der Bank hat niemanden auf den Knopf gedrückt. Was für ein herrliches Gefühl, dazugehören zu dürfen.


PS:
Siehste, siehste so passiert es. Mit Kritik am Urknall fängt es an, mit Aufforderung zum Terrorismus endet es. So funktionieren Gedankenverbrechen. Das reicht schon für 10 Jahre Lager. Ach was! Das hat ja schon das Marktweib bekommen, wenn sie Fisch in die Prawda eingewickelt hat.

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Re: Schreckgespenst Tetanus

Beitrag von Alexander » Di 11. Jun 2019, 21:08


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Re: Schreckgespenst Tetanus

Beitrag von Rico » Mi 12. Jun 2019, 20:35

@Raphael,

Danke für das ausführliche Tetanusvideo!
Im Prinzip ist die allgemeine Gesamtlage unter der Oberfläche einfach nur erschütternd. Und zwar in allen belangen.

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Re: Schreckgespenst Tetanus

Beitrag von Raphael » Mi 12. Jun 2019, 21:59

Ja, das ist wohl so. Man muß nur ein wenig an der Oberfläche kratzen, um zu erkennen, daß das alles einfach nur auf Grundlage der Unwissenheit und Gutgläubigkeit der breiten Masse gemacht wird. Wissenschaftlich ist das Impfen vollkommen bankrott. Ich meine, bei der Physik beispielsweise muß man sich durchaus in die Materie einarbeiten, um die ganzen Widersprüche aufzuspüren, aber beim Impfen liegt alles auf der Hand. Man braucht nur mal ein paar Stunden kritisch zu recherchieren. Dann zerfällt dieses gigantische Lügenkonstrukt einfach zu Staub. Man hat das Gefühl, je wichtiger ein Thema ist, desto dünner ist die Decke des Schönen Scheins, unter dem der abstruse, pseudowissenschaftliche, gemeingefährliche Dreck verborgen liegt.

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Re: Schreckgespenst Tetanus

Beitrag von Alexander » Do 13. Jun 2019, 18:18

Ich schließe mich auch an.
Dass das mit den Pferden zum Tetanusmythos gehört, war neu für mich. Na klar.

Raphael, ich habe einiges gemacht um solche Glaubenssysteme zu verstehen. Egal ob monotheistische Religionen, Ideologien oder sonstige Wahnsysteme.

Die Mechanik ist die Selbe. Es geht zum einen um den Glauben an die Form des Systems, so drücke ich es aus. Es ist der Glauben an die Berechtigung des Systems an sich. Dann gibt es den Inhalt. Das Betrifft den Glaubensinhalt, die Doktrin, die entsprechende Lehre usw.

Es ist völlig egal ob darin logische Widersprüche, unhaltbares und unvernünftiges Zeug enthalten sind. Es ist auch egal, ob die Anhänger das verstehen, ob sie an die Inhalte glauben oder ob sie sich an Widersprüchen stoßen.
Solche Systeme funktionieren auch mit Schwachfug als Glaubensinhalt an den niemand glaubt.
Entscheidend ist das Festhalten am System selbst.

Leute sind demnach kaum über die Inhalte des Systems zu erreichen. Eine Diskussion über Inhalte ist völlig nutzlos, weil es dem anderen gar nicht darum geht. Deckt man zu viel Unsinn auf, dass für den Gläubigen die Form und Berechtigung selbst in Gefahr gerät, wird dieser gewalttätig.

Vernunft kann nur erreicht werden, wenn der andere für eine Wende oder Metanoia bereit ist.
Tatsächlich ist ein Gläubiger eher bereit den Glaubensinhalt auszuwechseln, als seine Glaubenssysteme insgesamt in Frage zu stellen.

Das gelingt solchen Leuten problemlos ohne inneren Widerstand oder innere Reflexion.

Deine Videos sind unwiderlegbar. Das war schon bei den Physikvideos so.
Aber es gibt sicher nicht wenige Leute, die schauen sich das an und werfen dann mit den üblichen Floskeln um sich.

Wer weis ob das alles so stimmt.

Das ist auch bloß eine Sichtweise oder Behauptung.

Der Ersteller kann sich ja schließlich auch irren.


An der Stelle merkt man dann mit wem man es zu tun hat. Leute die das nicht interessiert, welche lieber ihre Kinder gefährden als sich der Gefahr des Selbstdenkens auszusetzen, weil sie schon längst Abhängig von fremden Meinungen sind.

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Re: Schreckgespenst Tetanus

Beitrag von Raphael » Do 13. Jun 2019, 20:20

Alexander, ich gebe Dir in allem recht, allerdings ist mir die Aussage...
Es geht zum einen um den Glauben an die Form des Systems [...]. Es ist der Glauben an die Berechtigung des Systems an sich. [...] Entscheidend ist das Festhalten am System selbst.
... zu abgehoben, zu konzeptionell, zu wenig auf den Einzelnen bedacht. Die Inhalte sind austauschbar, völlig klar. Es gibt z. B. genug Leute, die vom Religionsanhänger zum Atheismusanhänger werden und dann in ihrer neuen "Religion" fleißig weiter missionieren. Solch radikale Kehrtwenden sind möglich, da der Inhalt egal ist.
Aber an den "Glauben an ein System" glaube ich nicht ;) Ich habe, als das mit Viaveto losging, einiges über Alice Miller gemacht. Die hat auch so ihre Macken, aber den Grundgedanken halte ich noch immer für richtig - daß man die Gründe für das Verhalten in den Deprivationen der Kindheit suchen muß. Daher denke ich, daß die Gründe nicht in einem nebligen "Glauben ans System" zu suchen sind, sondern in der persönlichen Biographie jedes Einzelnen. Diese Leute können nicht anders, nicht, weil sie an ein System glauben, sondern weil sie aufgrund des Verhaltens ihrer Eltern nie gelernt haben, Fühlen von Denken zu unterscheiden. Ich würde so weit gehen und das als echten Gehirnschaden in einem klinischen Sinne bezeichnen. Irreparabel. Lang, lang ist's her – der Pseudoskeptiker-Artikel.

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