Was ist das Bewußtsein ?

Alexander R.
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Re: Was ist das Bewußtsein ?

Beitrag von Alexander R. » Fr 23. Feb 2018, 09:02

Daniel hat geschrieben:Unterschätze den Computer nicht bzw. überschätze unsere Gehirne nicht, wir sind auch nur Bioroboter.
:D
Cooler Frame :lol: ja dann würde ich es mal so ausdrücken: Manche Bioroboter bekommen jetzt besondere Algorithmen aufgespielt da sie ihren Uplink nutzen um z.B. nötige Updates vom Admin zu erhalten die ihre Netzwerkkompatibilität erhöhen. Darüber spreche ich u.A.

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Ingo
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Re: Was ist das Bewußtsein ?

Beitrag von Ingo » Di 13. Mär 2018, 13:06

Wow. Was für ein spannendes Thema - und welch interessante Beiträge. Ich möchte den Faden gerne wieder aufnehmen und etwas weiter knüpfen:

Michael schrieb: "Wer sich schwer tut, nicht materielle Dinge zu akzeptieren, kann vielleicht - um den Faden wieder zum Computer aufzunehmen - über die Frage der Verbindung zwischen Hard- und Software grübeln. Gibt es Software-Ereignisse überhaupt im Computergeschehen? Ist dieser Text, den du hier liest, nur eine geometrische Pixelanordnung oder gibt es etwas immaterielles in diesen Zeilen?
Meiner Meinung nach gibt es beides auf dieser unserer Welt - die Welt der Materie und die Welt des Geistes. Beides durchdringt sich auf magische Weise und die Frage nach dem Leben auf diesem Planeten ist Verbindung der beiden Welten....
"

Ich freue mich über diese Haltung. Denn sie läßt zu, daß es "mehr" gibt als das Materielle. Mir fehlte in dem ganzen Threat der Begriff der "Seele". Ich halte es für nicht ausreichend, den Menschen, wie auch mache Tiere, nur als Bioroboter zu betrachten, die einer anerzogenen oder instinktiven (!) Programmierung folgen. Jedes beseelte Wesen "spürt" und "fühlt" - das ist Fakt und geht über biochemische Prozesse weit hinaus. Dies wird die Programmierung eines Computers niemals leisten.
Ja, Vieles das früher in der Schublade "Magie & Göttlich" lag, ist heute entmystifiziert und ein-eindeutig erklärbar.
Die Suche nach dem Sitz der Seele sowie die Ursache und Bedeutung von Gefühlen beschäftigt die Menschheit seit Anbeginn. Meines Erachtens kann diese Suche aber nicht reinen - heutzutage fokussiert ausgebildeten- Naturwissenschaftlern überlassen werden. Die Arroganz der Naturwissenschaftler, sie hielten als Einzige den Schlüssel zur Wahrheit des Großen und Ganzen in der Hand, führt zu genau den abstrusen Phantasien, die wir (ebenso arrogant?) in diesem Forum an den Pranger stellen.

Ein paar Gedanken dazu:
Die Physik sollte sich -und das ist der Grundpfeiler der eigenen Existenzberechtigung- ausschließlich mit Objekten und deren Existenz bzw. der Nicht Existenz beschäftigen. Bei der Mathematik geht das Ganze schon nicht mehr so streng zu. Die Mathematik kann wirklich alles berechnen und mathematisch alles Mögliche beweisen - auch wenn es mit der materiellen Welt nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.
Um Nicht-Materielles zu "er-fühlen" (Begriffe wie be-greifen, er-fassen sind unlogisch) braucht es z.B. die Philosophie und Lehren der Kunst, Musik und Literatur, um diese auszudrücken. - Nicht umsonst waren die Begründer der heutigen wissenschaftlichen Betrachtung omnipotent gebildet.. DaVinci war Mathematiker, Physiker, Dichter, Künstler etc....
Historische Wissenschaftler hatten stets ein immaterielles Konzept (Gott) in ihre Betrachtungen und Thesen/Theorien mit einbezogen. Mit der neuzeitlichen Verbannung dieses immateriellen Konzeptes aus der wissenschaftlichen Betrachtung fehlt aber m.E. genau dieser "Parameter" und verschiedene sog. Wissenschaftler wollen diese Lücke immer wieder selbst ausfüllen (siehe Kosmosclowns).
Vielleicht muss die Naturwissenschaft wieder ein nicht religiöses/dogmatisches, aber immaterielles Konzept, wie auch immer man es nennen mag, (Seele, Geist) zumindest gedanklich zulassen.

Ceterum censeo
Aus diesem Grunde gefällt mir übrigens dieses Forum (Nachmals Dank, Raphael) so gut; Aspekte der Philosophie, Medizin, (Astro-) Physik werden in einem erfrischenden Mix besprochen und diskutiert - so wie es sich für Nicht-Regenwürmer oder Nicht-Bioroboter gehört ;)

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Alexander
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Re: Was ist das Bewußtsein ?

Beitrag von Alexander » Fr 14. Dez 2018, 23:30

Was ist Bewußtsein? Es ist die alte Leier. Es ist eine Bezeichnung für ein Phänomen.
Existiert Bewußtsein ? Nein, der Begriff Existenz ist durch die Definition von Raphael eingeschränkt. Bewußtsein ist lediglich ein Konzept, eine gedankliche Vorstellung . Der Rest läuft in der Kategorie Verdinglichung. Was ist ein gedankliche Vorstellung?
Und hier verfängt man sich im Zirkel eines formalen Systems, welches Sprache genannt wird.
Wir geraten in das Münchhausentrilemma. Entweder beruht die Erklärung auf Untererklärung, was zu einem unendlichen Regreß führt, oder sie greift auf willkürliche Behauptung zurück, oder alles verläuft im Kreis. Es läuft nach dem Schema, wird denken uns Worte aus und streiten anschließend über die Bedeutung.

Wo ist das Problem? Das Problem ist das Problem, nennt man Problem-Problem.
Warum ist das Problem ein Problem? Ganz einfach, man kommt nicht klar. Wir fühlen uns in einen Teich voller Wörter geworfen und versuchen uns mit Sätzen ans Ufer zu hangeln.

Das Ganze ist ein Irrenspiel. Jeder wird einräumen, dass er ein Bewußtsein hat und Gedanken hegt. Jetzt kann es sich ja um ein reines Kommunikationsproblem handeln, dass zwar alles das gleiche Wort benutzen und jeder was anderes meint. Das folgenden Prozess nennt man dann Abstimmng. Oder Gequatsche. Wo liegt das Problem? Abstimmung findet statt, um Einklang in der Verständigung herbeizuführen. Bei der Bezeichnung einer Torte läßt sich das recht einfach regeln. Jeder zeigt mit dem Finger auf das Objekt, spricht das Wort aus, von dem er meint es entspricht der allgemeinem Bezeichnung. Damit schließt man Missverständnisse aus. Der ein sagt Torte, der andere meint Kuchen.

Auf sein Bewußtsein kann man nicht zeigen, denn dieses Wort umschreibt ein Konzept. Man kann allenfalls auf sich selbst zeigen.

Es ist auch weitgehend völlig egal, ob die anderen ein Bewußtsein haben oder ob es nur Marionetten sind, welche Bewußtsein vortäuschen. Das Problem nennt man die Ungewißheit des Fremdpsychischen. Da man aber nicht DIE ist, kann man das nie herausfinden. Das ist auch völlig uninteressant. Ob die anderen Bewußtsein haben, ist gleichbbedeutend damit, ob sie nur so tun, als ob sie Bewußtsein haben, wenn es in einer Art geschieht, welche keinen Unterschied erkennbar läßt. Ob die anderen Bewußtsein habe oder nicht, ist also für den Einzelnen völlig unrelevant, das kann also nicht das Problem sein.

Man könnte darin ein Problem sehen, dass es ein Kommunikationproblem gibt, in der Art, dass die anderen einen nicht Verstehen oder gar Wahrnehmen. Vorsicht Falle! Wer sich daran stößt, möchte nachträglich das göttliche Puppenensemble ändern oder eben gottgleich seine Mitmenschen.

Wer mit der Kommunikation seiner Vorstellung des Begriffs Bewußtsein hat, offenbar damit seine eigene Unwissenheit. Wer weis was Bewußtsein ist, muss nicht in den Disput mit anderen Ahnunslosen treten, welche ebenfalls keine Ahnung haben. Das ergibt ein Frage-Frage-Spiel. Wer weis was Bewußtsein ist, hat dahingehend kein Problem und daher kaum ein Bedürfnis mit anderen darüber zu debattieren, es sei denn, er ist ein Vielschwätzer. Über das was klar ist, redet man nicht. Es wird nicht darüber gesprochen, was ein Arm oder Bein ist. Allenfalls kann man fragen, aber was soll da rauskommen? Wenn man danach fragt, bleibt immer noch die Ungewißheit, was der andere mit dem Begriff verbindet.

Auch wenn man darüber noch viel mehr schreiben könnte, soll das zum Wortzirkus und zum Gedankenfasching reichen.

Aber ich kann durchaus noch was Brauchbares zum Thema Bewußtsein sagen.
Entweder man billigt sich Bewußtsein zu oder eben nicht. Da sich Menschen alle ähnlich verhalten, kann man das dann als Allgemeingut oder Konsens vorausetzen. Raphael hat ein paar Stichworte geliefert, darüber was Bewußtsein nicht ist bzw. welche Funktionen wir dem Bewußtsein nicht zuschreiben brauchen.

Wir Menschen schreiben uns ein extraordinäre Form von Bewußtsein zu, was aber nur ein dreckige Unterstellung ist, um unsere Mitgeschöpfe problemloser fressen zu können. Ob unser Bewußtsein nun qualitativ oder quantitativ anders ist, ist weder zu überprüfen noch klar festzulegen. Woher soll ich wissen in einem Delphin oder Baum so vorgeht, denn ich bin das ja nicht und ich würde einem Zirkelschluss erliegen, wenn ich meine Maßstäbe ansetze.

Ich behaupte Bewußtsein ist bewußtes Sein, denn genau das sagt das Wort aus. Bewußtes Sein, kann mit gewußten Sein, oder wissenden Sein umschrieben werden. Ich behaupte Bewußtsein ist ein Form der Wahrnehung, denn Sein kann ich nur durch die Sinne wahnehmen. Bewußtsein ist somit an die Sinneswahrnehmung gekoppelt. Menschliches Bewußtsein leitet sich somit aus menschlicher Wahrnehmung ab.

Nun ist es eine unstrittige Tatsache, dass alle Menschen mit dem Konzept der Vergangenheit und der Zukunft umgehen. Wir umschreiben das in der Art, dass wir uns erinnern und uns etwas vorstellen können. Beim Erinnern reist aber keiner in die Vergangeheit, sondern es wird eine Fiktion in der Gegenwart realisiert. Das gleich gilt für die Zukunft. Eine Kopie der Vergangenheit ist auch nicht gesondert gespeichert, denn die Kopie von einem Konzept hat immer noch keine Substanz.

Eine Unterscheidung von etwas macht nur Sinn, wenn es etwas zu unterscheiden gibt. Gedankliche Vorstellungen, nennen wir sie Vergangheit, Zukunft, Gegenwart können nur unterschieden werden, wenn sie unterscheidbar aufgestellt werden. Was bedeute, dass solche Vorstellung gegeneinander aufgestellt werden. Es bedarf einer Präsenz, ich muss etwas präsentieren und dann etwas dagegenstellen.
Das bedeut nichts anders, dass ich der wahrnehmbaren Realität eine wahrzunehmende Fiktion gegenüberstelle. Das aber die Realität selbst durch den Filter unseres kognitven Apperates läuft, besteht zwischen beiden Vorstellungen kein grundlegender Unterschied.

Bewußtsein kann ich im höheren Sinne nicht als Bewußtsein bezeichnen, wenn ich den Bewußtseinszustand fortwährend wieder instant vergesse, ergo wenn ich kein Konzept von Vergangenheit und Zukunft aufstellen kann. Bewußtsein benötigt eine Referenz, an der es sich festmachen kann und das ist komischer Weise das Bewußtsein selbst. Sein kann man nur, wenn man vorher Dasein hatte, bzw daran ein Erinnerung aufbauen kann. Um das zu realisieren, brauch man einen entsprechenden physiologischen Apparat.

Ich kürze das an dieser Stelle ab. Ich verändere einfach das Modell. Ich behaupte, dass der Mensch nicht ein Bewußtsein hat, sondern zwei. Wohlgemerkt es ist ein Modellvorstellung.
Die Bewußtseinsarten kommunizieren miteinander, stimmen sich ab. In einem komplexen Zusammenspiel haben beide Bewußtseinsarten Zugriff auf durch die Sinne repräsentierte Realität und können einen Fiktion, den Sinnen gemäß, erfahrbar machen.
Vereinfacht könnte man sagen, dass eine Bewußtsein für die Präsens zuständig ist, eine für die Fiktion der Vergangenheit bzw. Zukunft. Und das ist ja auch völlig klar, was nützt einem die Vorstellungen einer Zukunft, wenn man sich in sie nicht einfühlen kann. Jede gedankliche Fiktion muss per se erlebbar, d. h. durch Stimmigkeit abgleichbar sein.

Bis hierher. Ich könnte noch vieles mehr dazu schreiben, aber das reicht durchhaus zum Verständnis.
Die Frage was Bewußtsein ist basiert auf einer falschen Modellvorstellung. Gehe ich von einem Bewußtsein aus, zerschelle ich in den Abgleichbemühungen mit meinem Mitmenschen. Es wäre so, als wenn Einäugige versuchen ihre Augen zusammenzuschalten, damit jeder ein räumliche Bild empfängt.Unterstelle ich für den Moment der Anzahl 2 Bewußtsein's, ergibt sich ein völlig anderes Problem. Dann simuliere ich nicht Wortklauberein und Verständigungsprobleme mit meinen Mitmenschen, sondern dahinter verbirgt sich ein internen Problem.
Es kann egal sein ob wir 2 oder 33 Bewußtsein's aushecken, es geht um die innere Stimmigkeit und Kommunikation. Um die Zwiesprache.

Niemand würde darüber debattieren, wenn hier kein Problem vorliegen würde. Niemand debattiert über Kopflosigkeit und das Leben ohne Luft.

Wo könnte also das Problem um das Bewußtsein liegen? Wer behauptet, dass man es einfach wissen will, ist ein Idiot. Ich will nicht genau wissen wie ein Kuchen gebacken wird, wenn ich ohn hingestellt bekomme.
Das Problem um das Bewußtsein ist die Erfahrung der eigenen Unstimmigkeit. Das treibt die Leute um und wirft die Frage auf.
Wenn man nicht versteht, dass man es nicht nur mit einem Bewußtsein-Item zu tun hat, arbeitet sich am falschen Modell ab. Dann beginnt das große Rätselraten um Körper-Geist-Dualitäten, um Synapsen, Kausalitäten, chemische Verbindungen, um Gott und der Teufel weis was. Ein schlechtes Modell wird nicht dadurch besser, wenn man immer komplexere Modelle draufpackt.

Woher kommt die Unstimmigkeit mit der Daseinfühlung?
Nun ja, durch Gehirnwäsche. Mit Gehirnwäsche kann man jeden verwirren. Gehirnwäsche kann durchaus nützlich sein, wenn man jemanden als lebende Bombe losschicken will oder einen willigen Sklaven braucht.

***
Es ist das gleiche Kasperletheater wie beim freien Willen. Die ganze Debatte ist schwachsinnig, schwachsinnig, schwachsinnig. An jeder Katze kann man einen freien Willen beobachten. Wer hat die Katze denn gezwungen den Fisch zu mausen? Die Katzeneltern? Der liebe Gott? Das Universum? Wenn interessiert das?
Die Verneinung des freien Willens, dient nur der Verneinung des freien Willens. Die Frage müßte viel besser lauten, warum übt man den freien Willen nicht aus. Um davon abzulenken, wird im Vorfeld die Frage zerquetscht indem die Realitäten in Frage gestellt werden.

Es wäre so, dass der Sklavenhalter mit dem Sklaven diskutiert, ob Freiheit überhaupt möglich ist. Statt sich auf eine solche verrückte Diskussion einzulassen, sollte der Sklave lieber seine Freiheit unter Beweis stellen, indem er den Sklavenhalter die Treppe runterschmeißt.

Kein Mensch behauptet, dass es keine Computer gibt, nur weil er die Funktion nicht erklären kann. Die Funktion ist allenfalls interessant, wenn der Computer kaputt ist oder man einen bauen will.

Das gleiche gilt für das Bewußtsein. Den ersten Fall hatte ich schon. Alle sind zweckgebunden irre. Und neues Bewußtsein schafft man im Ehebett.

Zurück zum Anfang.
Was ist Bewußtsein? Bewußtsein ist die Wortbezeichnung eines Phänomens? Was ist ein Phänomen. Eine Phänomen ist die Beschreibung einer Wahrnehmung. Was ist Bewußtsein? Bewußtsein ist die beschriebene Wahrnehmung, ergo das Vermögen seine Wahrnehmung zu beschreiben und zu verstehen. Sich in Zwiesprache oder mit jemand anderem. Bewußtsein ist die intrapsyschische oder innerpsyhische Kommunikation, was im Grunde das gleiche ist. Bewußtsein ist die mentale Ausprägung des Sprach- und Abstraktionsvermögens, d. h. wörtliches Sagen, abstraktes Verstehen, sinnliches Begreifen.

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Rico
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Re: Was ist das Bewußtsein ?

Beitrag von Rico » Sa 15. Dez 2018, 11:20

Na Alex,

sind wir wieder im gedanklichen Weihnachtsstress....
Jetzt kann es sich ja um ein reines Kommunikationsproblem handeln, dass zwar alles das gleiche Wort benutzen und jeder was anderes meint.
Also ein Kommunikationsproblem.
Denn alle Begrifflichkeit – in Algebra & Alphabet – ist einem egalisierenden Umstand geschuldet.
Es ist die Einigung auf einen 'Gemeinsamen Nenner' der individuelle Welterfahrung verallgemeinert um Konsens zu erzeugen.
Es ist also der Ouotient durchschnittlicher Meinung, welche hier als „Wahre Information“ für die Menge dient. Doch die Menge - als dissonant-definierte Masse - liegt nach aller bewußtloser Regel - da dem determinierten Prozess verhaftet - immer falsch.
Diese Behauptung besagt schon neben Gödels kernaussage 'Turings Orakel'.
Genauer: mit Turings These des Halteproblems.
Ein logisch definierter Ouroboros in dem sich Menge wie Masse haltlos im Kreise dreht. (Pieter Bruegel >Kreuztragung >die bewußtlose Masse dreht sich um das Zentrum.)

Diese Problematik aller angewandten Begrifflichkeit auf das egalisierte nihilistische Niveau der 'Breiten Masseninformation' angewandt, stellt sich z.B. im mathematisch determinierten Konstrukt als „Leere Menge“ dar.

Als Beispiel sei das Konzept von „Massebehafteten Bosonen“ bzw. „Gottesteilchen“ genannt, die abhängige einer λ (T)Raum-Konstante sein sollen.
λ Lambda gilt als Definition einer „Leeren Menge“ Ø = 0“!!!

https://de.wikipedia.org/wiki/Leere_Men ... engenaxiom

Mit dieser NULL-Information, die auf Basis eines begrenzten Raumkonzeptes eingeführt war, führte sich das ganze Konzept einer Boltzmann Konstante hinters Licht.
Eine Lambda Sonde die NICHTS mißt ist und mißt Mist!
Wie kann etwas Leeres = Null per'se Definition einer Menge sein...???
Beides negiert sich logisch. Schließt sich als unsinnige Begrifflichkeit in der angewandten Algebra aus.
Exakt daraus erzeugt sich die gesamte nihilistische Sandburg bewußtloser eingegrenzter Begrifflichkeiten.

Wo fehlinterpretierte Information zwangsläufig zu schizophrenen Verlautbarungen führen. In der Art wie eben das Eis Islands 1100 Jahre datiert wird und das nebenliegende Eis Grönlands auf 1000000 Jahre.
Diese unzureichenden - weil sektoralen - Berechnungen im begrenzt abgesteckten Begriffs-Feld sind es, die völlig bewußtlose, - schizoid psychopathische – Zivilisationen herausformen. Zustände die wir selbst erleben.

Denn würde man den klimatischen Wandel der Erde als Wirkungsteil eines sich wandelnden kosmischen Umfeldes (Plasma = Äther = H = He) begreifen, dann wäre das allgegenwärtig bewußtlose Konzept eines gütigen Gottes entlarvt als das was es in der Realität ist.:
Ein Prozess unergründlicher Kausalität die aus dem unberechenbaren Chaos zufällig determiniert 'Fraktale' Prozesse ausbildet.
Somit ist Gottes Galaxie derselben unberechanbaren Realität unterworfen wie das Konzept Gottes selbst. So wie eine "Leere Menge" λ real eine zusammenhängend unberechenbare Unkonstante einer unendlichen 'Vollständigen Menge' 1 = 1''', die sich auf eine schwankende Coulombsche Elementarspannung gründet. (Rudimentär: (1C = 1'''A x 1s³) .... ; ))
Was ist Bewußtsein?
Bewustsein ist nur Oberbegriff der sich in zwei Geisteszuständen aufspaltet. Einem erkennenden und einem verdrängenden.
Erkennendes Bewußtsein speißt sich aus dem Unterbewußtsein, während verdrängendes Bewustsein sich im Unbewußtsein manifestiert.
Letzteres scheint kollektiver Zustand und bildet sich wortwörtlich nach dem Konzept der Lambda Konstante einer "Hirn & Herzlosen" "Leeren Menge" ab. Es ist der bikameral-binärsystematische Zustand der uns im Kreis des Unbewustseins tanzen lässt....

Die kollektive Verdrängung dieser unergründlichen Tatsächlichkeiten erzeugt den Menschgemachten Schuldkult eines Klimawandels.
Da der Mensch als stellvertretender Strohmann für einen nach religiösen Ermessen 'Fehlerlosen' Gott handelt.
Dies wird als Freier Wille verkauft und ist doch nur Ausdruck von willenloser Konditionierung.
Da das überemotionale Gottkonzept als alternativlos fehlerlos angebetet wird, erzeugt sich der Hass des begriffslosen Kollektives logisch gegeneinander. Ist Wirkung kollektiv bikameralen Psyche in der Menge.
Diese Behauptung beweist sich allein durch den praktizierten Umstand des globalen Zustandes.
Jeder, Land wie Leute, zeigt mit dem Finger auf den anderen, doch keiner mag nach oben deuten....
Und so vereint sich die gläubige Verneinung elegant mit der Kopenhagener Deutung.:
„Wenn man nicht hoch schaut ist der Mond - wie alles andere - schlicht nicht vorhanden.“

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Alexander
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Re: Was ist das Bewußtsein ?

Beitrag von Alexander » So 23. Dez 2018, 14:47

Bewusstsein ist nur Oberbegriff der sich in zwei Geisteszuständen aufspaltet
Sehr richtig.
Womit die Frage beantwortet ist. Was ist Bewußtsein? Bewußtsein ist die Fähigkeit aus dem Unbewußtsein aufzutauchen
Oder eben das Vermögen sich der Konsequenzen bewusst zu sein.

Was ist nun Verstand? Die Antwort gibt es nur gegen Vergütung oder nach hinlänglicher Bettelei.

Ich kann auch in Mathematik.

Gibt einen Unterschied zwischen Null und Nichtig? Unsinn ist nicht das Selbe wie Keinen Sinn oder nichtigen Sinn.
Die Gleichung
A=X enthält die Variabel X, welche variabel, nicht bestimmt ist, weil sie nicht unbestimmt oder bestimmt ist, denn jemand hat das ja aufgeschrieben. Das war ich. Und ich habe bestimmt, dass sie nicht bestimmt ist. Kapiert? Also ist A keineswegs unbestimmt.
Daraus folgt
A=nicht bestimmt. Damit ist X keine Variabel mehr, weil sie als "nicht bestimmt" festgelegt, also bestimmt wurde...ja, ja, es ist komplex.
Wenn jetzt X=O ist, denn "nicht bestimmt" ist ein bestimmter Wert und kein unbestimmter, also bedarf es einer fester Größe.
Damit ergibt sich A=0, oder A=Nicht(A)

Das erscheint als Unfug.
Eine Variabel ist variabel, also veränderluch, also flüchtig.
Sie in eine Formel einzusetzen in der symobolische Versuch das Flüchtige festzuhalten. Das Flüchtige ist das Momentane.

"Verweile doch du bist so schön"

Wenn man Suppe in den Topf haut und umrührt, kommt oh Wunder, Suppe raus.
Bei der Mathematik ist es ebenso.
Suppe ist nicht schlecht und hat einen Nutzen als Suppe, aber nicht für die Suppe selbst, sondern für den Suppenliebhaber. Das gleiche gilt für die Mathematik. Die Frage lautet, welchen Nutzen hat Mathematik?
Und der Nutzen unterscheidet sich von der Anwendung.

Mathematik ist auch ein Tool der Bewußtwerdung.

Die Konsequenz das der Moment vergeht entspricht der Konsequenz, dass wir sterblich sind.
Wir sind dann un-, keineswegs nichtig.
Das kann man sich nicht schönrechnen.

Zum Bewußtsein gehört die Erkenntnis, dass wir sterblich sind, weil wir geboren wurden und sus dem un- aufgetaucht sind, auch aus dem Unbewußten.
Ist doch schön.

Mathematik ist auch schön, wenn die Harmonie, die Geschlossheit nicht durch Fehler zerstört wird, die Logik lückenhaft wird.
Woraus man was ableiten kann.
Münchhausen zieht sie vor aller Augen am Zopf selbst aus dem Sumpf.

Setzt man jetzt für X, Nichts, das nichtige A, Nicht(A) den Allquantor A(X) ein
Ergibt das A = A(X), somit alles und nix.

Das ist gewagt, aber das Gleiche= ist nun mal keineswegs das Selbe.
Daraus ergibt sich das in jeden Teil das Ganze steckt.
Das Universum ist unendlich und wir erkennen im (mentalen) Konzept des Nichts, die Unendlichkeit der Realität. Kapiert?
Damit stimmt A=O oder Alles = Nichts, als mathematisches Sein=Bewußtsein, Realitât und Wahrnehmung.

Daraus ergibt sich, dass das Universum unendlich und in sich geschlossen ist, nicht anderum.

Es ist nicht endlich mit Nichts zwischen drin.
Das Nichts exisiert nicht (Raphaels Definition)

Parmenides hatte recht und Platon ist der Arsch der Woche.

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Re: Was ist das Bewußtsein ?

Beitrag von Rico » Di 25. Dez 2018, 19:00

Alex bleib doch mal beim Kern und drifte nicht wieder ab.

Es ging doch um das Metathema?
Dessen verdrängter Aspekt Größter Teil des sogenannten menschlichen Bewußtseins ist....
Mathematik ist auch schön, wenn die Harmonie, die Geschlossheit nicht durch Fehler zerstört wird, die Logik lückenhaft wird.
Eine 'Logik der Harmonie' ist/wird fehlerhaft wenn sie nihilierend auf empfundenem Glauben durch perfekte Geschlossenheit gründet.
Wenn sich ein Betrachter also innerhalb eines fehlerlos, da berechenbar, begreifbaren Prozesses „allfasslicher Information“ wähnt.
Doch die Realität ist – da unendlich wie Information unvollständig - lückenhaft!

Auf Deine Aussage korrigierend angewandt:
Ist 'Lücke' ergo Logisch.
So wie real unüberblickbare Unsymmetrie leider 'unharmonisch' >undeterminierbar ist.
Die Gleichung
A=X enthält die Variabel X, welche variabel, nicht bestimmt ist, weil sie nicht unbestimmt oder bestimmt ist...
Das hast nicht Du oder ich anmaßend festgelegt Alex, sondern das ist Tatsache unfasslicher Tatsächlichkeit!

A als Variable ist logisch - immer- unbestimmbar!

Auch, oder gerade, wenn die Gleichnung damit unharmonisch, will bedeuten bestenfalls ein 'verschleiertes Bild' erwirkt....

Nach folgenden Kontext übertragen:

Da Du eben den Rand der Flasche nicht wahrnehmen, resp. deuten kannst.
(Übertragen >Grenzbetrachtung >Maxwell "Magnetisches Randfeld")

–> damit absolut Dito zu Jens Postulat -:

viewtopic.php?f=20&t=33&p=416#p408

Welcher ptolemäisch unbewußte Geisteszustand hingegen die unsymmetrisch natürliche Variable A umkehrt und dann als "Supersymetrisch Konstanten Kardinalfaktor" ∀ (LIGO = LÜGO) lückenlos einführt, wurde von mir hinlänglich erläutert!

Nochmals.:
Da der Fixpunkt des Alpha = Anfang unbekannt ist, negiert sich logisch auch das Maß aller Wahrscheinlichkeit in Omega = 'Ende'.
Die Gleichung ist unlösbar, da unerfassbar. X=X' und 1=1'
„Zeit“ eine pure Illusion auf einer Uhr und nebenbei Boltzmann's konstanter Ergebnis(t)raum ideal zerplatzt.
Alle mathematische Kunst entlarvt sich außerhalb des Sonnensystems als projiziertes Tic-Tac-Toe
Was ist X?
ΔT = X | < ∀ n = 1''' (math. vollständige Induktion(>Beweis))
n als Faktor unberechenbar nichtlinear Dynamiken im elektro-hydroplasmatisch-magnetischen B³ Feld. (alt. X = B³| Ѯ > Ǝ = XPᶰ)

ΔT X | < ∀ n = 1'''
A | ∀ = א

[1C = 1'''A x 1s³]

Elementarspannung X=1''' Coloumbfeld 1C = 1'''A x 1s³
1 Coulomb sei definiert als elektrische Ladung, die innerhalb einer Sekunde durch den Querschnitt eines Leiters transportiert wird, in dem ein elektrischer Strom der Stärke von einem Ampere ließt... laut gegenwärtigem Wikieintrag ; )
1C Es ist jedoch entgegen der physikalischen Verlautbarung keine Naturkonstante SI (SI/e = 1,6... x10^19c) !
Deshalb sei 1''' gesetzt als Wert des unberechenbaren Horizontes, resp. E-Feldes. Nennen wir es 'Plasma'.

Es ist hierbei völlig egal welche Symbole aus dem kabbalistischen Koraktor gegenwärtiger Alphabets-Arithmetik bemüht werden. Denn die Kausalaussage von realer Unsymmetrie - die sicherlich auch als 'göttliche Flaschenform' erglaubt werden kann - bleibt erhalten, so wie dessen undefinierbare Variable das Konzept eines Energieerhaltungssatzes instantan(!) zu stürzen vermag.

Im real unüberblickbaren Horizont (∞) platziert sich nun für die Variable A-lpha (Variable im wahrsten Sinne des Wortes!) ein geschlossenes System ∀ ( z.B. ∂V ) als Konstante des 'B-Feld' – nach Maxwell, Gaußscher oder Hilbertscher räumlicher Grenz-Betrachtung !

DAS ist bis in die Gegenwart wissenschaftlich:
Basis kollektiver >Binärsystematik
>Basis sektoraler Sexagesimalbetrachtung
>Basis begrenzt berechenbaren Weltbildes
>Basis Pharaonisch bewußtloser Ptolemäer
>Basis kollektiv Bikameraler Psyche.
>....

Was im begrenzten Innenraum (Sonnensystem) noch korrekt (-Platonisch Planmäßig-) ist löst sich im unbegrenzten demnach völlig auf!
Steckt unser 'Un-Bewußtsein' in einer Flasche? Einem Schwarzen Würfel? ...Gar im Arsch des Betrachters...? - >Sinnlose Frage.

Es waltet begrenzte Wahrnehmung im gegenwärtigen Sachverstand und erwirkt sich aus einer vorherrschend bikameralen Massenpsyche. Ein gesellschaftlicher Zustand den schon Celsus vor Nietzsche beschrieb und welcher die binärsystematisch „duale“ Menge zu hysterischen Massenmorden a'la Hypatia oder Giordano Bruno - bis eben auch zum verübten Holocaust von Hiroshima führte....

Frohe Weihnachten

Das Metathema des 'Bewußtseins' fordert eine Metabetrachtung förmlich ein.

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Re: Was ist das Bewußtsein ?

Beitrag von Alexander » Mi 26. Dez 2018, 02:04

@Rico

Super Beitrag!
Und super Formulierung:
Begrenzt Wahrnehmung im gegenwârtigen Sachverstand.
Darf ich das klauen? In der Form?
Begrenzte Wahrnehmung im gegenwärtigen, abgetrennten Sachverstand?

Ja, ich habe Jahresendstress. Ich kann mir das nicht aussuchen.
Beispiel gefällig?
Das Nichts! ist eine Chiffere für Angst. Unsere erweiterten kognitiven Funktionen sind Ableitungen von simpleren Funktionen. Und diese wieder von noch simpleren.
Unser Verstand ist eine Erweiterung des Fight-or-flight-Schemas, aus dem Modus freeze.

Zeitvorstellungen basieren auf dem Vermögen Abläufe mental anzuhalten, so wie eben manchmal die Zeit stillzustehen scheint. Und zwar s/t^3
Wie steuert man einen Automaten? Man tritt ihm in die Beine oder schubst ihn, wie man in den Videos von Boston-Dynamiks vorgeführt bekommt.
Unser hochgelobter menschlicher Geist ist nichts weiter als eine Bcommen Oder ein Attraktor im Chaos.Oder, oder, oder.
Die massenhafte Verbreitung von erschwinglichen Uhren im Arbeitstakt der Maschinenzeit hat natürlich auf das Gehirn geschlagen. Natürlich gabe es früher auch moderne Denker, aber wenige und die hatten vermutlich schon Uhren oder eine an der Glocke.

Die deutschen Kriegefangenen haben US-Army sarkastisch als Uhren-Sammelnde-Armee bezeichnet, weil die Ami-Soldaten den Gefangenen die Konformationsuhren geklaut haben. Von den Russen ganz zu schweigen. Das befeudet nix anderes, dass diese keine hatten. Die Deutschen waren hier Vorreiter, was erklärt, dass ein ganzes Volk dermaßen irre geworden ist. Zeitirre. Könnte ich beweisen und veranschaulichen.
Ist aber egal..
Die Folgen sieht man heute noch.

Das Nichts ist Angst und Angst ist unbekannte Aktivitat. Zeit macht Angst und Angst ist Dummheit.
Daher hat so mancher "Nichts im Kopf"

Abgesehen davon, dass man rechtwinklige Hâuser bauen kann, dient die Mathematik der Bândigung des Nichts. Als mentale Beruhigungspille und auch als Element von technischen Neuerungen. Was ja nicht so übel ist. Wahrscheinlich mit dem Ziel des Bau's des Weltenschiffes oder eines riesigen Blitzableiters.

Insofern ist alles egal, außer was nicht egal ist.
Auf jeden Fall ist das Universum das große Ganze und das herauszufinden war ja schon mal nicht so schlecht.

Warum die Leute bikameral rum laufen ist völlig egal. Aber erklärbar und damit egal. Kognitive Dissonanz ist eine Angstwährung. Das alle ungefähr im gleichen Takt laufen. Das verfeinert sich noch.
Mit oder ohne 3.Weltkrieg.

Durch einen Eingriffe in eine sich drehende Maschine holt man sich blutige Hände.
Man soll nicht versuchen die Welt zu manipulieren, sondern sich in der Welt. Feiner geht immer.

Insofern gibt es keinen Grund an irgendwas zu verzagen. Wir machen weiter, bis wir alle tot sind, was niemanden mehr jucken wird. Es stört uns ja nicht, dass wir vor unserer Geburt nicht da waren.

NP
Man braucht ja nicht mit um's goldene Kalb tanzen oder den Moloch zu befeuern.
Die ganze Welt ist eine Bühne. Am Ende geht es darum, darüber lachen zu können.

Wenn die ganze Beschäftigung mit dieser Materie nicht soviel Spaß machen würde, dann würde ich was anderes machen. Dümmer wird man nicht.
Und was ist dumm? Dumm ist man, wenn man beschissen wird. Der größte Beschiss ist der Selbstbeschiss.

Also weitermachen und kein Miespeter sein.Davon gibt es genug.
Zwischendurch habe ich schon hundert Mal geglaubt, ich sei am Boden der Flasche angekommen, aber am nächsten Morgen war wieder was Neues.
Auch gut.
Man muss an seiner Idiotie arbeiten.

Wie war das Thema? Bewußtsein?
Das ist einfach. Bewußtsein ist der Gemeinsinn. Sensus communis oder griechidch koiné aisthesis. Commen sense.

Das ist simple Zönästhesie, was Wahrnehmung oder Empfindung bedeutet. Oder Inbodyment.

Das erhellt sich, wenn man an Anäthesie denkt. Dann ist man von Sinnen. Wie im Wahn.

Niemand würde auf die Idee kommen zu fragen, was der Seh-Sinn oder der Hörsinn ist.
Um das Bewußtsein wird nur darum Gewese gemacht, weil offenbar damit ein Problem besteht.
Manchmal hat man es, manchmal nicht. So ein Pech. Wo ist der Schalter? Oh Gott. Im bewußtlosen Zustand hat man kein Zeitgefühl, oh Gott. Wo ist sie hin die schöne Lebenszeit?

Wäre es nun schlimm, den halben Tag die Sofakatze zu sein?
Sicher nicht.
Was ist Bewußtsein? Bewußtsein ist Bewußtsein, das Bewußtsein desjenigen der es gerade empfindet.

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Re: Was ist das Bewußtsein ?

Beitrag von Rico » Mi 26. Dez 2018, 13:38

@Alex
Das Nichts! ist eine Chiffere für Angst.
Absolut!
Der Schleier zu Sais fällt.

Daraus entspinnen sich irrationale "Zeitsprünge".
Daraus postulieren sich in gegenwärtiger Physik Mysterien durch "Zeitparadoxien", die medial in Filmen - wie bspw. 'Zurück in die Zukunft' - behandelt werden.
Will heißen; wir als teilnehmende Patienten spielen unsere innere Angst vor der Unendlichkeit >Nichts< auf irdischer Theaterbühne der Wissenschaft und Kunst stetig nach.
Wir Spielen nur irreal erglaubtes, aber ergründen nicht die reale Ursache durch Denken.... -> aufgrund vorherrschender bikameraler Massenpsyche.
Alle Fehltritte die ein diesem Meta-Trauma unterworfenes Kollektiv vollzieht möchte -> muß <- es nun gleichsam durch okkulten Schuldsymbolismus - anstelle des unberechenbaren -> real Fehlbaren <- "Urpatriarchichen Galaktischen Gottvaters" - bannen.
Hieraus erzeugt sich der Fatale Grundsatz:
"Alle Menschen sind Bös" >Den man allzuoft von Gläubigen zu hören bekommt.
Damit erzeugt sich selbstprophezeiend aller heutig fatalistischer Zustand der Welt.
Ein okkultes Ouroboros, daß die Menge nun wie determinierte Autisten irrlichternd im Kreis gehen lässt, um stetig die selben Fehler wieder und wieder zu erzeugen.
Nur durch Flucht ins irrationale erhält die demgemäß dargestellte Illusion ihre "wissenschaftliche" Basis.

Diese unbequeme Tatsächlichkeit verbindet sich lateral mit Raphaels jüngst erklärtem Schachproblem.:

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Alexander
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Re: Was ist das Bewußtsein ?

Beitrag von Alexander » Mi 26. Dez 2018, 15:13

@Rico

Aja. Ich habe beim Schach vorher geschrieben. Da sind wir uns einig.

Das Böse ist ein Fake! Die Leute sind so beschäftigt, etwas nicht zu sein, was sie nicht sind und auch nicht sein können. Es ist ein Fake.

Hier hilft ohnehin die Definition von Raphael. Das Böse ist ein Konzept und Konzepte existieren nicht.
Man muss sie weder aufstellen, noch sich danach richten.

Aber es ist völlig klar.
Der Fabrikarbeiter Anfangs des 19 Jh. - das waren zuerst die Weber übrigens - konnten an ihrem 16 Stundentag gar nicht frei agieren. Sie konnten si h nicht befreien. Da saß die Angst vor, dass sie ausgewechselt werden und die Kinder verhungern.
Sie konnten nicht frei dagegen vorgehen, dass sie in ihrer Freiheit beschränkt wurden.
Es hätte nichts gebracht den Fabrikbesitzer oder Vorarbeitet zu erschlagen, auch wenn das die Repräsentanten der Unfreiheit waren.
Träumen, auf Zeit spielen oder auf die Zeit setzen, d. h. die Zukunft setzen, waren die einzigen mentalen Möglichkeiten, des aus Angst erwachten Verstandes.

Im letzten Jahrhundert produzierte das Wahnideen und heute Selbstoptimierungswahn, mit Schönheits-OP, Fitness-Armbändern und Selbstvermarktung mit Ökosiegel.

Alles völlig klar.

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